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Die schwäbisch-alemannische Fasnet mit ihrer schier unerschöpflichen Vielfalt an Traditionsfiguren und Maskengestalten, mit ihren alten Überlieferungen und neuen Entwicklungen, ihren festen Formen und strengen Regeln ist alljährlich das große Brauchereignis im deutschen Südwesten. Ganze Städte verwandeln sich in Narrennester. Tausende schlüpfen in Häs und Larve, Zehntausende kommen als Besucher, und Hunderttausende verfolgen im Fernsehen die großen Umzugsübertragungen. Die Fasnet floriert wie nie zuvor, und ein Ende des Booms ist nicht abzusehen. Werner Mezger: Prof. Dr. Werner Mezger, geboren 1951 in Rottweil. Studium der Germanistik, Geschichte und Empirischen Kulturwissenschaft/Volkskunde an der Universität Tübingen. 1975 Staatsexamen und Promotion. Von 1976 bis 1996 Schuldienst, zuletzt Studiendirektor am Gymnasium Hechingen. Daneben Lehrtätigkeiten in Volkskunde an den Universitäten Augsburg, Bamberg, Freiburg, Tübingen und Zürich. 1989 Habilitation. Seit 1996 ordentlicher Professor für Europäische Ethnologie/ Volkskunde an der Universität Freiburg und Direktor des Freiburger Johannes-Künzig-Instituts für ostdeutsche Volkskunde. Für sein volks- und landeskundliches Medienschaffen, seine Arbeiten zur Ideengeschichte der Fastnacht und seine vergleichenden Forschungen zur europäischen Folklore wurde Werner Mezger u. a. mit dem Kulturpreis der deutschen Fastnacht (1993), mit der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg (2000) und mit dem Bodensee-Literaturpreis (2001) ausgezeichnet. THEISS Verlag Stuttgart 208 Seiten Format 24 * 29 cm | ![]() | ||||||
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